Mittwoch, 3. Oktober 2012

Eröffnung am 3.10.2012

Dank dem Einsatz vieler fleißiger Helfer ist es geschafft, den Regionalmarkt-Laden am 03.10.2012 zu eröffnen!








Da schlägt mein Herzchen Purzelbäumchen

Dienstag, 2. Oktober 2012

Ein Wort


Ein gutes Wort ist wie eine Brücke – Es trägt und es verbindet

Ein gutes Wort ist wie ein Haus – Es schützt und es beherbergt

Ein gutes Wort ist wie ein Feuer – Es wärmt und es leuchtet

Ein gutes Wort ist wie ein Freund – Es tröstet und es macht Mut


Herbstfrüchte


Herbsttag

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab
von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
...
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl
der Sonne fällt.

Christian Friedrich Hebbel



Montag, 1. Oktober 2012

Ginkgo

Der Weltenbaum

Am Anfang der Zeit, bei Erschaffung der Welt als die Menschheit noch nicht erschaffen war, wuchs auf der Erde nur ein einziger Baum, der die Weltenteilung darstellte.
Die Wurzeln des heiligen Baumes reichten bis in die Unterwelt, die Baumkrone beherbergte die Sonne und galt als Himmel, der Baumstamm symbolisierte als mittlere Ebene das Leben sowie die Gegenstände auf der Erde.

Für Japaner und Chinesen ist der Ginkgo der Weltenbaum. Die geteilte Blattform symbolisiert ihre Yin und Yang-Naturphilosophie.




Hoffnung



Betrachte einmal die Dinge
von einer anderen Seite,
als du sie bisher sahst,
denn das heißt ein neues Leben beginnen.

Marc Aurel (121-180)
römischer Kaiser und Philosoph


NeuBeginn





Damit das Mögliche entsteht,
muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.


- Hermann Hesse -


Auf einander zugehen – einander helfen

Es war einmal eine kleine Blume, die stand mitten in der Wüste. Täglich wartete die kleine Blume auf einen Regentropfen. Immer hatte man ihr erzählt, wie wichtig und schön der Regen sei. Doch wenn es wirklich nach Regen roch, kamen die Geier und fingen alle Hoffnung ab. Mit Mühe hielt sich die kleine Blume im lockeren Boden und hatte einfach Angst. Angst vor der sengenden Hitze, Angst vor dem nächsten Sturm.

Ei
n Kolibri sah ihre Traurigkeit und sagte dies den anderen Tieren weiter. Der Stier hatte kein Interesse. Für ihn galt nur, was stark ist. Auch der Bernhardiner blieb kalt, ihn rührte nichts. Sein Hobby war die Langeweile. Und die Elster, die immer so grosse Töne schwang, sagte, sie habe zu viele Termine und wirklich keine Zeit. Da war der Kolibri verzweifelt; denn was sollte er, ausgerechnet der kleinste unter den Vögeln, tun?

Da schwirrte er kurz entschlossen zu den Ameisen und berichtete ihnen von den grossen Traurigkeiten der Blume. Ohne zu zögern, bildeten die kleinen Tiere eine lange Kette, schleppten Grassamen und Früchte bis an die Wurzeln des Kummers, benetzten alles mit ein wenig Tau, und es dauerte nicht lange: da wuchs Leben inmitten in der Wüste, und die kleine Blume entwickelte sich zu einem strahlenden Glanz, den ihr niemand zugetraut hatte. Und alles war nur möglich, weil der Kolibri die Ameisen benachrichtigt hatte.